Vitézy: In Érd scharren Hühner, das führt zur Armut 🐔
Die Verhinderung weiterer Bebauung am Balaton-Ufer ist entscheidend für die nachhaltige Zukunft der Region. Verkehrs- und Investitionsminister Dávid Vitézy betonte auf der XXXII. Nationalen Urbanistik-Konferenz, dass die Regierung grüne Stadtviertel schafft, die nicht ausschließlich auf Autoverkehr ausgerichtet sind, und auch die Plazastop-Regelung überprüft. Er gab ein besonderes Versprechen zum Schutz des Balaton-Ufers, damit das Seegebiet nicht Opfer unkontrollierter Ausbreitung wird.
Nach Ansicht des Ministers waren die Urbanisierungsprozesse der letzten Jahrzehnte fehlerhaft, weil die Politik die Urbanistik ignorierte. Dies führte dazu, dass rund um Großstädte Einfamilienhäuser gebaut und ausufernde Agglomerationen entstanden. Dieses Modell verursacht höhere gesellschaftliche Kosten, da mehr Straßen und öffentliche Einrichtungen unterhalten werden müssen, während der Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs aufgrund geringer Bevölkerungsdichte nahezu unmöglich ist.
Im Balaton-Gebiet ist es besonders wichtig, diese Falle zu vermeiden. Die ausufernde Bebauung gefährdet nicht nur die natürlichen Werte, sondern verschlechtert auch die Lebensqualität der Einheimischen: Der Unterhalt zweier Autos belastet viele Familien und führt langfristig zu Verarmung. Vitézy zufolge hat das ländliche CSOK diesen Prozess verstärkt, der auch in den Ufergemeinden spürbar ist.
Das Ziel des Ministeriums ist es, offen über das Problem zu sprechen und Bauregeln zu schaffen, die auch rund um den Balaton eine nachhaltige, lebenswerte Umwelt schaffen. 🌊 Dieser Ansatz schützt nicht nur die Natur, sondern dient langfristig auch dem Tourismus und den lokalen Gemeinschaften.
Quelle: 444.hu