Somogyi vadkerítések: ennyi fém két Magyarországot körbeér! 🦌

Somogyer Wildzäune: So viel Metall würde zweimal um Ungarn reichen! 🦌

BalatonLife
Das Problem der Schäden durch überhöhte Wildbestände wird in den Somogyer Wäldern rund um das Südufer des Balatons immer gravitativer. Laut lokalen Forstwirten fressen Wildschweine, Mufflons, Hirsche und Rehe junge Bäume in einem solchen Ausmaß, dass die natürliche Waldverjüngung vielerorts unmöglich geworden ist. Dies könnte langfristig auch das Waldbild und das touristische Erlebnis rund um den Balaton beeinflussen. In Somogy County gibt es bereits so viel Wildschutzzaun, dass er zweimal um ganz Ungarn reichen würde. Die Forstaufsichtsbehörden beobachten seit Jahrzehnten die negative Tendenz: Während in den 1980er Jahren nur gelegentlich Zäune zum Schutz des Nachwuchses nötig waren, gelingt es heute trotz mehrfacher Versuche in vielen Gebieten nicht, neuen Wald aufzuziehen. Das Problem betrifft auch Wälder in der Nähe von Balaton-Ufergemeinden, wo Spaziergänger und Einheimische die veränderte Tierwelt wahrnehmen. Die Erhaltung der Selbstverjüngungsfähigkeit des Waldes ist für das Ökosystem des Balatons von entscheidender Bedeutung. Überhöhte Wildbestände schwächen die Widerstandskraft der Wälder, was sich indirekt auch auf die Wasserqualität des Sees und den Zustand der umliegenden Grünflächen auswirken kann. Obwohl hohe Wildbestände für Jagdvereine vorteilhaft sind, ist die wirtschaftliche Bilanz insgesamt negativ: Der Bau und die Instandhaltung von Zäunen sowie wiederholte Aufforstungsversuche verursachen erhebliche Kosten. Experten zufolge sollte der Mensch die Rolle des Spitzenräubers übernehmen, nachdem die Wölfe im Land verschwunden sind. In Somogy bleiben jedoch oft die notwendigen Abschüsse aus, was den Druck auf die Waldgebiete weiter erhöht. Für Balaton-Urlauber und die lokalen Gemeinden bedeutet dies, dass die vertraute natürliche Umgebung immer weniger unberührt bleibt. 🌲🦌

Quelle: telex.hu