Balatonfüred im Fieber: Kékszalag-Flotte gestartet ⛵
Donnerstagmorgen um 9 Uhr startete von Balatonfüred aus das Feld des 58. Kékszalag Raiffeisen Grand Prix, der auch in diesem Jahr in den Ufergemeinden des Sees enormes Interesse weckte. 458 Boote mit 2217 Teilnehmern haben sich für das den See umrundende Rennen gemeldet, sodass sich das Wasser des Balaton erneut mit bunten Segeln füllte, die Einheimischen und Urlaubern ein besonderes Schauspiel bieten.
Die beiden jüngsten Teilnehmer sind erst neun Jahre alt, während die ältesten Starter mit 84 Jahren am Start standen. Vier ausländische Boote – zwei aus der Schweiz und zwei aus Polen – haben sich dem Feld angeschlossen, außerdem bestehen drei Teams, Prosecco, Lilly Eliott und MóPoGÓ, ausschließlich aus Frauen. Unter den Startern in 31 Bootsklassen befinden sich auch 12 Katamarane, sodass die Vielfalt des Rennens Zuschauer an die Häfen des Balaton lockt.
In diesem Jahr stellt jedoch nicht der starke Wind die größte Herausforderung dar, sondern die Hitze und schwache, wechselhafte Winde. Laut HungaroMet-Prognose gerät der Nordostwind am Nachmittag zunehmend unter lokale Einflüsse und legt abends vielerorts ganz. Diese Bedingungen können in den Uferorten wie Füred und an der Südküste längere Wartezeiten für Zuschauer bedeuten, bieten aber gleichzeitig eine gute Gelegenheit für Strände und Gastronomie, den Umsatz zu steigern.
Der Kékszalag gibt der Balaton-Region jedes Jahr einen kräftigen touristischen Schub: Start- und Zielbereich füllen sich mit Familien, die nicht nur das Rennen, sondern auch die Uferprogramme genießen. Durch die schwachen Winde fahren die Boote langsamer, sodass Zuschauer am Ufer mehr Zeit haben, das Geschehen zu verfolgen, was den lokalen Gastronomie- und Einzelhandelsumsatz weiter ankurbelt. ⛵🌊
Quelle: hvg.hu